Anschläge auf ISAF-Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan, Meldungen über die Aufdeckung geplanter Attentate fundamentalistischer Gruppierungen in deutschen oder europäischen Metropolen oder sogenannte Rekrutierungsvideos auf einschlägigen Internetseiten: der geneigte Beobachter wird in erster Linie über die Medien mit dem Themenbereich des religiös motivierten, internationalen Terrorismus konfrontiert und konnte in der letzten Zeit verstärkt feststellen, dass Deutschland längst nicht mehr ausschließlich „am Hindukusch verteidigt“ wird. Diverse staatliche Institutionen sind im Zuge dessen in die militärische Bekämpfung sowie die Strafverfolgung im In- und Ausland involviert. Weniger bekannt sind jedoch die Ansätze, dieser Form des Terrorismus im Vorfeld zu begegnen. Diesen Aspekt der Terrorismusbekämpfung möchten wir am 20. Juni um 18 Uhr im Hörsaal 7 (Gebäude 6) näher beleuchten.
Das Thema der Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion lautet: Terrorismus verhindern? Kriminalprävention im Bereich des religiös motivierten, internationalen Terrorismus.
Als Referenten konnten wir dazu einen Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes aus dem Bereich der Kriminalprävention gewinnen. Dieser wird uns in seinem Vortrag sowohl einen Überblick über die Aufgaben und Ziele, aber auch über die Grenzen der Kriminalprävention im Bereich des religiös motivierten, internationalen Terrorismus geben.